Proftime: Digitale Planung und Abrechnung von Lehrverpflichtungen
Die Planung und Abrechnung von Lehrverpflichtungen (Deputaten) an Hochschulen läuft oft noch über Papier und E-Mail – unübersichtlich, fehleranfällig und zeitaufwendig. Genau hier setzt mein Studienprojekt an: Proftime ist eine webbasierte Anwendung, die die Prozesse rund um Veranstaltungen, Lehrlast und Abrechnung für Hochschulmitarbeitende digitalisiert und vereinfacht.
Im Folgenden zeige ich, wie ich mit React, TanStack, Keycloak & Co. ein skalierbares System mit modularer Architektur aufgebaut habe.
Das Ziel: Weniger Excel, mehr Klarheit
Im Fokus standen zwei Nutzergruppen:
- Lehrende: Veranstaltungen planen, Deputate einreichen und abrechnen
- Dekanat: Übersicht über die Fakultätsplanung, Genehmigungen und Deputatsnachlässe
Mein Ziel war ein System, das intuitiv, modular, wartbar und sicher ist und den komplexen Hochschulalltag vereinfacht.

Die technische Basis: Modern, modular, robust
Die Anwendung basiert auf einem React-Frontend mit TypeScript und einer Spring-Boot-REST-API im Backend. Im Frontend kamen unter anderem folgende Technologien zum Einsatz:
- TanStack Router & Query – Routing und Datenhandling mit Typsicherheit
- Shadcn UI – ein sauberes, anpassbares UI
- React Hook Form + Zod – typisierte, validierte Formulare
- i18next – Mehrsprachigkeit
- Keycloak – sichere Anmeldung und rollenbasierte Zugriffskontrolle
Die Architektur ist modular aufgebaut, inklusive Docker-basierter Dev-Umgebung und klarem Komponenten- und Schemamanagement.
UX & Features: Effizient und barrierearm
Der Fokus lag auf Benutzerfreundlichkeit:
- Klar strukturierte UI mit Sidebar, Header und Aktionsleisten
- Rollenspezifische Sichten (Lehrende vs. Dekanat)
- Wiederverwendbare Tabellen mit Inline-Editing
- Dialoge und Formulare mit Validierung und Barrierefreiheit
- Mehrsprachigkeit ab dem ersten Commit
- Übersichtliche, typisierte Datenstruktur und Filterlogik

Ein RBAC-System (Role-Based Access Control) stellt sicher, dass Nutzende nur das sehen, was für sie relevant ist – mit klarer Zugriffskontrolle.

Qualität & Skalierbarkeit
Das System wurde auf Testbarkeit und Erweiterbarkeit ausgelegt:
- Modular aufgebaute, typisierte Komponenten
- Unit- und Integrationstests für Datenflüsse und UI
- Zentrale Typ- und Schema-Definitionen mit Zod
- Klare Trennung von Logik, Struktur und Styling
Geplant: CI/CD-Anbindung, End-to-End-Tests und Accessibility-Optimierungen nach WCAG.
Fazit
Proftime ersetzt ein veraltetes E-Mail-System durch eine Anwendung, die Planungs- und Abrechnungsprozesse digitalisiert und spürbar vereinfacht. Sie bietet eine solide Basis für weitere Funktionen – vom Genehmigungsworkflow über Exporte bis zu automatisierten Berichten.
Meine Erkenntnis: Wenn Technik auf echte Nutzerbedürfnisse trifft, entsteht Software, die wirklich hilft.
Hinweis: Proftime ist ein hochschulinternes Projekt – Quellcode und Live-Anwendung sind daher nicht öffentlich zugänglich (ich habe keinen Zugriff mehr auf die interne Umgebung). Die Screenshots oben stammen aus dem laufenden System.


