Proftime

MBVon Malte Budig
Proftime

Proftime ist eine moderne Webanwendung zur digitalen Planung und Abrechnung von Lehrverpflichtungen an Hochschulen. Im Rahmen eines Studienprojekts entwickelte Malte Budig ein skalierbares System auf Basis von React, TanStack Query, Shadcn UI und Keycloak. Die Anwendung bietet rollenbasierte Ansichten, barrierefreie Formulare, editierbare Tabellen und eine modulare Architektur – ein Beitrag zur Digitalisierung und Effizienzsteigerung im Hochschulbetrieb.

Proftime: Digitale Planung und Abrechnung von Lehrverpflichtungen

Die Planung und Abrechnung von Lehrverpflichtungen (Deputaten) an Hochschulen läuft oft noch über Papier und E-Mail – unübersichtlich, fehleranfällig und zeitaufwendig. Genau hier setzt mein Studienprojekt an: Proftime ist eine webbasierte Anwendung, die die Prozesse rund um Veranstaltungen, Lehrlast und Abrechnung für Hochschulmitarbeitende digitalisiert und vereinfacht.

Im Folgenden zeige ich, wie ich mit React, TanStack, Keycloak & Co. ein skalierbares System mit modularer Architektur aufgebaut habe.


Das Ziel: Weniger Excel, mehr Klarheit

Im Fokus standen zwei Nutzergruppen:

  • Lehrende: Veranstaltungen planen, Deputate einreichen und abrechnen
  • Dekanat: Übersicht über die Fakultätsplanung, Genehmigungen und Deputatsnachlässe

Mein Ziel war ein System, das intuitiv, modular, wartbar und sicher ist und den komplexen Hochschulalltag vereinfacht.

Screenshot Startseite


Die technische Basis: Modern, modular, robust

Die Anwendung basiert auf einem React-Frontend mit TypeScript und einer Spring-Boot-REST-API im Backend. Im Frontend kamen unter anderem folgende Technologien zum Einsatz:

  • TanStack Router & Query – Routing und Datenhandling mit Typsicherheit
  • Shadcn UI – ein sauberes, anpassbares UI
  • React Hook Form + Zod – typisierte, validierte Formulare
  • i18next – Mehrsprachigkeit
  • Keycloak – sichere Anmeldung und rollenbasierte Zugriffskontrolle

Die Architektur ist modular aufgebaut, inklusive Docker-basierter Dev-Umgebung und klarem Komponenten- und Schemamanagement.


UX & Features: Effizient und barrierearm

Der Fokus lag auf Benutzerfreundlichkeit:

  • Klar strukturierte UI mit Sidebar, Header und Aktionsleisten
  • Rollenspezifische Sichten (Lehrende vs. Dekanat)
  • Wiederverwendbare Tabellen mit Inline-Editing
  • Dialoge und Formulare mit Validierung und Barrierefreiheit
  • Mehrsprachigkeit ab dem ersten Commit
  • Übersichtliche, typisierte Datenstruktur und Filterlogik

Screenshot Tabelle mit Inline-Editing

Ein RBAC-System (Role-Based Access Control) stellt sicher, dass Nutzende nur das sehen, was für sie relevant ist – mit klarer Zugriffskontrolle.

Rollenspezifische UI


Qualität & Skalierbarkeit

Das System wurde auf Testbarkeit und Erweiterbarkeit ausgelegt:

  • Modular aufgebaute, typisierte Komponenten
  • Unit- und Integrationstests für Datenflüsse und UI
  • Zentrale Typ- und Schema-Definitionen mit Zod
  • Klare Trennung von Logik, Struktur und Styling

Geplant: CI/CD-Anbindung, End-to-End-Tests und Accessibility-Optimierungen nach WCAG.


Fazit

Proftime ersetzt ein veraltetes E-Mail-System durch eine Anwendung, die Planungs- und Abrechnungsprozesse digitalisiert und spürbar vereinfacht. Sie bietet eine solide Basis für weitere Funktionen – vom Genehmigungsworkflow über Exporte bis zu automatisierten Berichten.

Meine Erkenntnis: Wenn Technik auf echte Nutzerbedürfnisse trifft, entsteht Software, die wirklich hilft.


Hinweis: Proftime ist ein hochschulinternes Projekt – Quellcode und Live-Anwendung sind daher nicht öffentlich zugänglich (ich habe keinen Zugriff mehr auf die interne Umgebung). Die Screenshots oben stammen aus dem laufenden System.